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Was ist kraniosakrale Osteopathie?

Heute möchte ich euch ein wenig über die kraniosakrale Osteopathie erzählen.
Das Wort „kranio“ stammt von „Kranium“, also dem Schädel, und „sakral“ kommt von „Sakrum“, dem Kreuzbein. Beim Erwachsenen besteht der Schädel aus etwa 22 Knochen, die miteinander verbunden sind. Es gibt zudem eine direkte Verbindung zwischen dem Schädel und dem Kreuz- bzw. Steißbein.

In der kraniosakralen Osteopathie betrachtet und behandelt man kleinste Bewegungen der Schädelknochen, des Kreuzbeins und der damit verbundenen Strukturen.

Warum ist das wichtig? Ein Beispiel:
Fast jeder hatte schon einmal Kopfschmerzen. Manche Menschen leiden jedoch unter chronischen Kopfschmerzen, und da stellt sich die Frage: Warum?
Gibt es vielleicht Probleme im Kiefergelenk? Gab es einen Sturz auf den Kopf oder das Steißbein?
Solche Ereignisse können zu Spannungen in der Muskulatur von Kopf, Nacken und Schultern führen, und auch Beschwerden an ganz anderen Stellen im Körper auslösen.

Unser Gehirn befindet sich im Kopf, und alle Nerven, die den Körper versorgen, haben dort ihren Ursprung.
Wie man sieht, ist der menschliche Körper ein faszinierendes und komplexes System, fast wie ein Uhrwerk mit vielen Zahnrädern, die harmonisch ineinandergreifen müssen.
Die Osteopathie versucht, das eine Zahnrad zu finden, das ins Stocken geraten ist, und es wieder in Bewegung zu bringen, damit das gesamte System besser funktioniert.

Osteopathie ist kein Allheilmittel, aber ein wertvolles Werkzeug für Untersuchung und Behandlung.
Sie ist ein wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen, individuellen Ansatzes, um das komplexe Zusammenspiel von Struktur und Funktion im Körper zu verstehen und zu unterstützen.

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